Willkommen
Ich bin Wolfgang Buck
Viele Jahre habe ich geführt. Menschen, Teams, Organisationen. Mit Verantwortung, mit Konsequenz, mit echtem Einsatz und grosser Leidenschaft. Irgendwann stellte ich mir eine Frage, die mich nicht mehr losgelassen hat:
Gefällt mir eigentlich das Wie meiner Führung noch?
Nicht weil etwas schiefgelaufen wäre. Sondern weil mir klar wurde, dass Erfolg allein kein ausreichendes Mass für gute Führung ist und weil kommende Generationen von Führung etwas grundlegend anderes erwarten.
Heute begleite ich Führungskräfte und Organisationen, die bereit sind, genau diese Frage zu stellen und ernst zu nehmen und allem, was sie aufwirft, wirklich nachzugehen.
Wer ich bin
Ich war selbst dort, wo viele Führungskräfte heute stehen.
13 Jahre auf Geschäftsleitungsebene – mit echter Verantwortung, echten Entscheidungen, echtem Druck. Nicht in der Theorie, sondern im Alltag von Führung. Das ist meine Perspektive, wenn ich heute begleite.
Ich kenne beide Seiten des Tisches. Ich weiss, wie viel in Organisationen täglich geleistet wird. Wie viel Engagement, Verantwortung und Erfahrung bereits da ist. In den allermeisten Organisationen wird bereits sehr viel geleistet, oft mehr, als sichtbar ist.
Nicht alles muss neu erfunden werden. Oft geht es darum, das, was schon da ist, bewusster zu verstehen und weiterzuentwickeln. Meine Arbeit beginnt nicht mit der Suche nach Fehlern, sie beginnt mit dem Erkennen von Stärken. Von dort aus entsteht Entwicklung durch neue Perspektiven und ein tieferes Verständnis für das, was noch möglich ist.
ZEHN FINGER — ZEHN WORTE
Optimistisch
Herzverbunden
Vertrauenswürdig
Mutig
Analytisch
Leidenschaftlich
Tiefgründig
Neugierig
Hohe Energie
Lernbegeistert
Mein Weg in der Führung
Ich habe lange klassisch geführt. Mit Klarheit über Ziele, mit Druck wo nötig, mit dem Fokus auf Ergebnisse. Vieles hat sehr gut funktioniert. Ich war erfolgreich in dem, was ich tat. Und trotzdem begann sich vor einigen Jahren etwas zu verschieben. Nicht im Aussen, sondern in mir.
Führung begann sich für mich wie Wiederholung anzufühlen. Nicht Stillstand aber eine wachsende Enge. Ich merkte, dass mein bisheriges Verständnis von Führung mich nicht mehr ganz fasste, nicht falsch, aber zu schmal und zu einseitig geworden.
Das Schwierige daran: Das Alte stimmte nicht mehr aber das Neue zeigte sich noch nicht. Nicht mehr dort, noch nicht da. Dieses Dazwischen-Sein ist vielleicht der ehrlichste Moment in jedem Veränderungsprozess und zugleich der schwerste. Es war kein Schalter, den man umlegt. Es war ein langsames Klarwerden, mitten im Weitermachen.
Was mich zum Innehalten gebracht hat
Es gab keinen grossen Einschnitt, keine Krise, keinen einzelnen Wendepunkt. Es waren Begegnungen, Gespräche, Situationen. Momente, in denen ich merkte, dass ich vor allem rational und funktional führte – klar und verlässlich, aber eingleisig. Mit wenig Raum für Selbstreflexion, für echte Begegnung, für das, was zwischen Menschen wirklich passiert. Ich hatte eine innere Wand aufgebaut, nicht aus Gleichgültigkeit, sondern zum Schutz. Andere Meinungen, Spannungen, Ungemütliches prallten daran ab, bevor sie wirklich ankamen. Was ich damals noch nicht erkannte: Diese Wand hielt nicht nur anderes fern, sie hielt auch mich auf Distanz. Von mir selbst.
Selbstreflexion und Verletzlichkeit hatte ich lange nicht als Teil von Führung verstanden. Bis ich merkte, dass ich mir in meiner eigenen Art zu führen fremd geworden war. Nicht weniger Klarheit war das Ziel, sondern eine weichere, weniger rigide Art, sie zu leben. Es ging nicht darum, weniger zu sein. Sondern darum, mehr zu werden.
Wer Macht innehat, trägt Verantwortung nicht nur für Entscheidungen, sondern auch dafür, wie er sie ausübt und was er damit in anderen auslöst.
Ein Raum, der etwas verändert hat
Ein konkreter Moment auf diesem Weg:
Ich schuf für mein Führungsteam einen neuen Raum. Alle sechs Wochen, zwei Stunden, freiwillig. Nicht für das Tagesgeschäft, sondern für uns selbst. Für Austausch, Reflexion, offene, vertrauensvolle und ehrliche Gespräche. Am Anfang war das für alle ungewohnt, mich eingeschlossen. Mit der Zeit veränderte sich etwas. Die Gespräche wurden vielschichtiger. Das Verständnis füreinander tiefer. Wir zeigten uns von Seiten, die im operativen Alltag keinen Platz hatten.
Was ich dabei erkannte, lässt sich nicht in eine Strategie fassen und nicht in Kennzahlen messen. Es beginnt mit dem Bewusstsein für die eigenen inneren Muster, für Spannungen und Grundüberzeugungen, für die wahrhaftigen Interessen, die das eigene Entscheiden und Handeln leiten, oft unbemerkt. Es geht darum, die Masken der Rolle abzulegen und sich wirklich zu zeigen. Ich erlebte, wie das andere inspirierte. Nicht weil ich es geplant hätte. Sondern weil etwas Echtes entstand, das sich nicht anordnen lässt und dennoch wirkt.
Solche Prozesse folgen keinem Fahrplan. Sie entziehen sich der Logik des vorhersehbar Machbaren. Und sie sind schwer zu erklären in einer Welt, die Führung vor allem rational und faktenbasiert denkt. Aber sie verändern, wie Menschen Führung wahrnehmen und wie sie sich selbst darin erleben.
Was ich daraus mitgenommen habe
Die klassische Führung habe ich nie in Frage gestellt. Strategie, Ziele, klare Verantwortung und Kompetenzen bleibt unverzichtbar. Organisationen brauchen Struktur und Orientierung.
Aber ich habe erlebt, dass diese Form von Führung an Grenzen stösst, wenn sie sich nicht erweitert. Nicht durch mehr Managementwissen im gleichen Denksystem. Sondern durch eine Erweiterung der Haltung, in der all dieses Wissen eingebettet ist und die es manchmal auch starr werden lässt.
Viele der wirklichen Herausforderungen entstehen nicht durch fehlendes Wissen oder mangelnde Erfahrung. Sie entstehen durch die Art, wie Menschen miteinander umgehen, wie sie wahrnehmen, entscheiden, kommunizieren und wie bewusst sie dabei mit sich selbst sind.
Neben dem rationalen Verstand stehen uns emotionale, soziale und intuitive Intelligenzen zur Verfügung. Die Arbeitswelt hat sich über Generationen gewandelt und der Wandel geht in diese Richtung. Aber zukunftsfähige Führung, die alle drei bewusst nutzt, ist noch nicht selbstverständlich. Im Gegenteil, in einer zunehmend komplexen Führungswelt wächst auch die Versuchung, auf Vereinfachung zu setzen, auf Macht und Kontrolle statt auf Erweiterung.
Dabei liegt gerade darin der Schlüssel. Wer seine eigene Haltung erweitert, verschiebt seine inneren Grenzen nach aussen. Denkräume werden grösser. Führung wird nicht einfacher durch Reduktion der Wirklichkeit, sondern durch Erweiterung dessen, was man selbst zu fassen vermag. Ich passe mich der Komplexität an. Nicht umgekehrt.
Diese Erkenntnis hat meinen Blick auf Führung grundlegend verändert.
Was das für meine Arbeit bedeutet
Meine Führung wurde im Ergebnis einfacher. Bewusster, offener, menschlicher. Ich habe erlebt, dass sich vieles fast von selbst verändert, wenn das eigene Bewusstsein wächst, für sich selbst, für andere, für das, was zwischen Menschen wirklich wirkt.
Führung muss nicht über Druck, Position und Macht funktionieren. Sie kann über Klarheit, Beziehung und Vertrauen wirken und über den Glauben in das Potential jedes Einzelnen.
Eine erweiterte Haltung schafft neue Handlungsmöglichkeiten. Sie macht sichtbar, was vorher nicht sichtbar war. Und genau dort entsteht neue Wirksamkeit.
Was ich heute einbringe
Ich begleite Führungskräfte, Teams und Organisationen in Entwicklungsprozessen. Was ich mitbringe, ist vor allem das: viele Jahre operativer Führung bis auf Stufe Geschäftsleitung und ein eigener Weg, der mich gelehrt hat, wie tiefgreifend Führung sehr erfolgreich wirken kann, wenn sie sich von innen heraus erweitert.
Fachlich habe ich mich intensiv mit Fragen von Haltung und Entwicklung auseinandergesetzt. Die Ausbildung zum Wachstumsbegleiter nach dem Modell der 6 Haltungen von Martin Permantier, Berlin, hat meinen Weg dabei wesentlich geprägt. Ab November 2026 vertiefe ich mein Verständnis in einer zweijährigen Ausbildung zur Emergetik.
Gefällt mir das Wie meiner Führung noch?
Wer diese Frage in sich spürt und bereit ist, sie ernst zu nehmen – mit dem arbeite ich gerne.